Geburtstrauma

Seien wir mal ehrlich. Im Grunde unseres Herzens fühlen wir uns doch alle irgendwie falsch. Wir sind eine durch und durch Kontakt-, Körper, und wurzellose Gesellschaft. Das ist keine Anklage. Es ist vielmehr eine Feststellung des Status, an dem wir mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit Mutter Erde stehen. 

Wir fühlen uns deshalb falsch, weil uns antrainiert wurde, wie wir uns zu fühlen und uns zu verhalten haben. Dabei haben wir unsere Anbindung an uns selbst verloren. 

Gerade auch in Schwangerschaft und Geburt wird uns vorgegeben und gesagt, was und wie wir uns zu fühlen und zu verhalten haben. Aber was ist näher an unserer Natur und näher an unserem "Tierkörper" dran als die Vorgänge der Fortpflanzung und der Geburt? Aber wer "weiß" denn noch, wie das geht? Und wenn wir es in uns drin fühlen und wissen, dürfen wir dann darauf vertrauen, oder werden wir mit soviel Angst(mache) von außen konfrontiert, dass wir im Namen der Sicherheit all unsere eigenen Gefühle und Empfindungen über den Haufen werfen und an die Strukturen, Apparate und Experten da draußen glauben, anstatt an uns selbst, an unsere uns innewohnende eigene Stimme, an unsere Kraft?

Mein Angebot richtet sich an alle Eltern, Frauen, Männer, oder die, die es werden wollen mit traumatischen Geburtserfahrungen. Entweder bei der eigenen Geburt oder in der Geburt mit ihrem(n) Kind(ern).

In achtsamen Gesprächen und Körperarbeit werden diese traumatischen Erlebnisse aufgearbeitet, damit die Frau/ der Mann/ die Eltern wieder in ihre Kraft kommen können und bei einer weiteren Geburt, diese Kraft sie auch nicht mehr verlässt. Sie bleiben bei sich selbst und können in ihrerer vollen Kraft gebären.

 

Aber auch ohne weitere Geburt, ist es wichtig, diese Erlebnisse aufzuarbeiten, um die Beziehung zum Kind zu stärken und das gemeinsam erlebtes Trauma unter der Geburt zur Quelle der Kraft anstatt der Ohnmacht werden zu lassen.